Japanisch angehauchter Erdbeerkuchen

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Japanisch angehauchter Erdbeerkuchen

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Japanisch angehauchter Erdbeerkuchen

Wie stehst Du zu Erdbeerkuchen? Wie magst Du den am liebsten?

Also ich für meinen Teil mag Erdbeerkuchen wahnsinnig gerne. Schon als Kind konnte meine Mama nicht genug Erdbeerkuchen backen. Es gab eigentlich immer einen klassischen Rührteigboden. Darauf ein wenig Sahnesteif gestreut, dass er nicht durchweicht. Dann halbierte Erdbeeren und nicht vergessen Tortenguss darauf. Und zwar den einfachen Roten, nicht den mit Erdbeergeschmack!

Es gibt hier in den Rezepten schon einige Torten mit Erdbeeren zu finden. Zum Beispiel die sagenumwobene Erdbeertorte, oder aber das Beerentörtchen. Hach, ich freue mich schon, wenn ich Dir jetzt immer mehr Erdbeerrezepte um die Ohren werfe. Hoffentlich beeinträchtigt der späte Frost nicht zu sehr die Ernten aus unserer Region. Frisch vom Feld oder aus dem Garten, noch lauwarm von der Sonne, schmecken Erdbeeren mir ja am allerbesten!

Wie ist es da so mit Dir?

Bäckst Du mitten im Winter Erdbeerkuchen, weil Du Lust darauf hast? Oder wartest Du, wie ich, auf die ersten heimischen Exemplare?

Ach, nur mal so am Rande,… Das hier ist ein Testballon. Es ist das erste Rezept, in dem ich Dich, meine Leserin, meinen Leser duze. Ich finde die Sie-Form in meinen längeren Artikeln nach wie vor passend. Doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Du besser zu den Rezepten passt. Klingt komisch, ist aber so.

Oder was meinst Du? Vielleicht magst Du mir Feedback geben, wie sich das für Dich liest. Ob Du lieber das Du magst, oder das Sie. Dann kann ich das allgemein mal überlegen.

Wir waren aber beim Erdbeerkuchen. Ich dachte, da ja am Sonntag Muttertag ist, wäre ein schnelles, einfaches und gut vorzubereitendes Rezept für Erdbeerkuchen genau richtig. Du nickst fleißig? Na, dann besorge schon mal die Zutaten für den japanisch angehauchten Erdbeerkuchen. Und hübsches Geschirr, um es an Muttertag auch ansprechend zu servieren. Erkennst Du es? Ich hatte da mal so ein Museum besucht,…. Bald erzähle ich Dir mehr davon, das liegt mir nämlich sehr am Herzen!

Schönen Muttertag,

Deine FrauBpunkt

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Erdbeerkuchen - japanisch angehaucht
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  1. Eine Backform mit 17 cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden. Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
  2. Mehl und Backpulver sieben, 30 g Zucker dazu geben. Mark aus der Vanilleschote kratzen. Die Hülle in Dein großes Glas mit Zucker stecken (hast Du hoffentlich schon. Das gibt einen hervorragenden Vanillezucker und Du kannst die leeren Schoten super nochmal zum aromatisieren von allem Möglichen verwenden.
  3. Die Butter schmelzen.
  4. Die drei Eier mit der Prise Salz, 50 g Zucker und dem Vanillemark sehr sehr schaumig schlagen. Das dauert ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine.
  5. Nun von Hand mit einem Schneebesen das Mehl auf zwei mal unterheben. Die Butter und den EL Milch dazu geben. Behutsam vermengen.
  6. Teig in die Backform gießen und die Form einige Male auf die Arbeitsplatte klopfen. So kann ein wenig Luft aus dem Teig entweichen.
  7. Während der Kuchen im Backofen ist, 80 ml Wasser, 1 EL Grand Marnier und 40 g Zucker 5 Minuten köcheln lassen. Zum Abkühlen in eine Schüssel gießen und evtl. auf die Terrasse stellen.
  8. Den Kuchen ca. 35 Minuten backen. Bitte am Schluss die Stäbchenprobe machen. Auskühlen lassen.
  9. Erdbeeren waschen, trocken tupfen und dann vierteln. (Für die Dekoration einige besonders hübsche Exemplare beiseite legen)
  10. Die Sahne eiskalt aufschlagen, dann den Zucker, gemischt mit Sahnesteif einrühren.
  11. Den erkalteten Biskuit einmal waagrecht halbieren.
  12. Auf den unteren Boden ½ des Sirups verteilen. Dann ca. 5 mm Sahne darauf verteilen. Mit Erdbeeren belegen und dann großzügig wiederum Sahne darauf streichen.
  13. Den Kuchendeckel darauf setzen. Diesen wieder mit dem restlichen Sirup tränken und dann den Kuchen rings herum komplett mit Sahne überziehen. Jetzt nach Lust und Laune mit der restlichen Sahne und Beeren dekorieren. Ich hatte noch frische Minze daheim, die ich mit verwendet habe.
  14. Jetzt sollte der Kuchen mindestens 2 Stunden (oder über Nacht für Muttertag) in den Kühlschrank, damit die Sahne fest wird.
  15. Die restlichen Erdbeeren dazu reichen.
2019-10-29T10:04:36+01:00

6 Comments

  1. Corrina 8. Mai 2017 at 12:15 pm - Reply

    Ich mag lieber Du oder ihr… Ich mag es prinzipiell lieber persönlich, nicht nur weil wir uns kennen.
    Noch eine Frage: was ist es, das den Kuchen „japanisch anhaucht“?

    • FrauBpunkt 8. Mai 2017 at 12:27 pm - Reply

      Liebe Corrina!

      Gute Frage! Soweit ich bisher mitverfolgt habe, sind solche fluffigen, zarten Kuchen in Japan sehr beliebt. Die Idee, Sirup zu verwenden findet sich in vielen japanischen Büchern, die ich habe.

      Hm,….mit dem Du/ Sie bin ich mal gespannt, was ich noch für Feedback bekomme! Danke für Deine Meinung.

      Ich drück Dich, Martina

  2. Corrina Dissanayake 14. Mai 2017 at 6:13 am - Reply

    Eine Frage… wieviel Mal muss ich das Rezept für eine normale 26-er Springform nehmen? Danke
    Möchte sie nämlich heute für meine Mama backen.

    • FrauBpunkt 15. Mai 2017 at 1:05 pm - Reply

      Hallo liebe Corrina!

      ich weiß, dass Du mittlerweile den Kuchen gebacken hast. Aber für die anderen Bäckerinnen und Bäcker,… Ich würde das Rezept x 1,5 nehmen.

      Herzliche Grüße, Deine FrauBpunkt

  3. Corrina Dissanayake 24. Mai 2017 at 5:09 pm - Reply

    Der Kuchen war übrigens (auch ohne Sirup) HAMMER lecker. Danke für das tolle Rezept!

    • FrauBpunkt 29. Mai 2017 at 1:01 pm - Reply

      Liebe Corrina! Das freut mich sehr, dass er Euch geschmeckt hat!

      Liebe Grüße,
      Martina

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