Stadt, Wald, Pilz – Gedanken zum Lebensraum

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Stadt, Wald, Pilz – Gedanken zum Lebensraum

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Pilze gefunden, oder

Lebensraum bedeutet, Raum zum Leben!

Oder Schwimmbad die zweite,…

Hach, was ist das Wetter im Moment noch herrlich. Wie ist es so bei Ihnen? Unsere Kinder sind seit heute Morgen wieder in der Schule. Doch als ich letzte Woche den Artikel schrieb, mich die Inspiration erfasste, saß ich im Schatten einer riesigen Weide. Im Schwimmbad. Wie auch schon beim Artikel für die Ananassahnetorte,…

Und weil ich sonst ganz durcheinander komme, also mit den Zeiten und so, dürfen Sie sich jetzt einfach vorstellen, es ist letzte Woche. Oder es erzähle von gestern. Sie wissen schon was ich meine, es geht um den Inhalt, nicht wann ich geschrieben habe!

Wenn Sie mein Instagram Account kennen, haben Sie schon mindestens ein Bild davon gesehen, von der großen majestätischen Weide im Schwimmbad. Ich persönlich mag Weiden sehr gerne, am liebsten Trauerweiden und auch Birken. Beides wächst rund um unser Haus reichlich. Genau wie Pilze, doch davon später mehr,…

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Am Morgen

war ich mal wieder mit unserem Hund, dem Paul Gassi. Da er sich mal wieder den Nagel der Daumenkralle eingerissen hat, musste die Runde etwas kleiner ausfallen, also kein Pilze suchen. Und so ging ich nur auf dem Weg, der hinter den Gärten lang führt.

Dort gibt es Hühner, Pferde, kleine Nutzgärten mit Brombeeren, Johannisbeeren, ganze Gemüsereihen und Bienen. Und heute Morgen, da saß eine junge Frau mitten auf dem Weg. Die beiden Kinder, so knappe 2 und 7 Jahre alt, fütterten die Pferde, mit riesiger Begeisterung mit Gras. Nicht dass die Pferde auf ihrer Weide keines hätten,… Aber ich denke, erstens schmeckt das Gras außerhalb der Weide immer besser und zweitens glaube ich, dass die Pferde grundsätzlich kleine Kinder mögen. Also, diese hier zumindest.

Paul war auch recht interessiert an der kleineren der beiden Mädchen, hatte sie offensichtlich noch

Keksreste

an der Backe hängen. Das Tier ist grundsätzlich gut erzogen und machte nur einen Schritt auf das Kind zu. Neugierig, ob es sie wohl säubern dürfte. Die große Schwester zeigte sich gleich recht begeistert und ließ kurz von den Pferden ab.

Nun bin ich ja eine extrem schüchterne, zurückhaltende und introvertierte Person. Das haben Sie ja bestimmt auch schon gemerkt. Und so kam ich recht schnell mit der Mutter ins Gespräch. Aus Frankfurt sind sie, 5 Minuten von der Zeil wohnen sie weg. Gerade wohnen sie in unserem Dorf und machen hier Urlaub. Ein Freund hat hier wohl ein Haus, ist selbst nicht da und sie können es nutzen,…

Mit Begeisterung sprudelte aus ihr heraus, wie schön es hier doch ist. So ruhig, keine Autos, keine Straßenbahn. Sie muss nicht ständig die Hände ihrer Töchter im Schraubstockgriff haben, die können laufen, über Gräben hopsen. Es wachsen sogar Pilze am Wegesrand! Man muss nicht alles doppelt und dreifach ab- und wegsperren, Angst vor Kriminalität haben.

Wie wunderbar muss es hier doch im Frühling sein, wenn alles blüht!

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Da musste ich nachdenken.

Immer wieder, wenn ich in Frankfurt, Darmstadt oder Aschaffenburg unterwegs bin, überlege ich, wie toll es wäre, in der Stadt zu leben. In einer schicken Altbauwohnung, mit 3 Meter hohen Wänden.

Wir würden wesentlich mehr am kulturellen Leben partizipieren, mal eben abends ausgehen und dann nach Hause laufen. Wir hätten eine Schaukel für die Kinder im Flur, würden tolle Innenhof Feste organisieren. Die Kinder hätten ein Füllhorn an Möglichkeiten. Ich könnte auf exquisit sortierten Wochenmärkten flanieren, die Auswahl an Pilzen dort bestaunen, hach,…

In der Stadt wäre es sicherlich aufregend. Oder nicht?

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Ich projiziere mich

gerade vom Schwimmbad zurück in unser Haus, auf unsere riesige Terrasse. Vor mir liegen gut 800 qm Garten. Teils verwildert, teils gepflegt. Es gibt Himbeeren, Walderdbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Äpfel, so ziemlich alle Kräuter, die ich regelmäßig benutze. Im Gras wachsen bisweilen Pilze. Nächstes Jahr kommen wahrscheinlich noch Beete für Salat und Gemüse dazu. Es gibt ein riesiges Trampolin, eine Schiffsschaukel für mindestens 3 Kinder, zwei Rutschen, Weiden zum Klettern, eine Scheune,…

Und ein paar hundert Meter weiter, hinter dem Gartenzaun, da gibt es riesige Streuobstwiesen, auf denen im Frühling alle Bäume und Sträucher um die Wette blühen! Und dann ein paar Schritte weiter, beginnt der Odenwald. Nun erinnern Sie sich vielleicht daran, dass Ihre Frau B. aus Bayern kommt und fragen sich, warum ich das mit dem Wald so besonders erzähle. Die Wälder aus der Gegend, aus der ich stamme, sind allesamt bewirtschaftet. Will heißen, nach Parzellen unterteilt, mit Monokulturen, oft nur Fichten, aufgeforstet und dadurch fehlt ihnen der gewisse Zauber. Die Magie, die der Natur inne wohnt, ist hier von beschrifteten Waldwegen, von sauber aufgestapeltem Holz, gebrochen.

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Der Odenwald

ist ein wunderbarer, in unserer Gegend unbewirtschafteter, wilder Mischwald. Mit vielen Laubgehölzen wie Birken, Eichen, Ahorn, Haselnüssen, Maronen, Rosskastanien und Buchen. Und es gibt viele Nadelbäume wie Kiefern Fichten und Tannen. Der Waldboden ist unwegsam, man muss über abgebrochene Äste, knorrige Wurzeln steigen. Manches ist morsch, anderes rutschig glitschig. Riesige Farne wachsen dort, verschiedene Moosarten, Flechten, Pilze,… Es gibt Feuersalamander, Wildschweine, Rehe, Füchse. Man hört ab und an den Kuckuck rufen, einen Falken schreien.

Wir gehen oft in den Wald.

Zu jeder Jahreszeit. Unsere Kinder waren beide für eine Zeit im Waldkindergarten und kennen so ziemlich alle Bäume, Sträucher, Pflanzen, Früchte und Kräuter, die hier in der Gegend so wachsen.

Und der Wald eignet sich zudem auch herrlich zum Mountain Bike fahren. Nicht falsch verstehen, wir nutzen nur Wege, die schon vorgegeben sind. Es gibt tatsächlich wirklich gute Trials und Trails, die in guten Bikekarten beschildert sind. Waren wir doch im Juni, kurz nach meinem 40. Geburtstag auf dem sensationellen Odenwaldcross.

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Gerade im Spätsommer

und Herbst sind wir, die ganze Familie B., so oft wie möglich dort zu finden. Wir streifen durchs Unterholz, unwegsames Gelände. Gebückt und langsam einen Fuß vor den anderen setzend und suchen Schwammerl, also Pilze, für die nicht Bayern unter Ihnen.. Ich hatte Ihnen ja schon einmal von dem Familien internen Wettbewerb, was die Größe und Menge der gefundenen Pilze anbelangt, erzählt. Sie glauben ja gar nicht, wie man damit die spaziergehfaulsten Kinder zu Höchstleistungen anspornen kann!

Wir finden hier,

je nach Jahreszeit, Steinpilze, Pfifferlinge, Rotfußröhrlinge, Braunkappen, Maronen, Krauseglucken, Hexenstiele und noch viele mehr. Letztes Jahr haben wir sogar den wirklich übel riechenden Tintenfischpilz gefunden. Immer der Nase nach, kann ich da nur schreiben,…

Wenn wir nach stundenlangem Suchen, mit nasser Kleidung und vollen Körben wieder nach Hause kommen, sitzen wir gemeinsam am Tisch und putzen unsere Beute. Es wird erzählt, gelacht, geschnippelt und wenn es schon etwas kälter draußen ist, Tee getrunken.

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Manchmal

braten wir dann einfach nur die Pilze mit Zwiebeln und reichlich Butter an. Salz, Pfeffer, vielleicht noch ein paar Eier und Petersilie dazu und schwups ist die Mahlzeit fertig. Aber am liebsten mögen wir Schwammerl mit Semmelknödel. Mmmm,… Wenn die fluffigen Knödel die leckere Soßen aufsaugen und man mit dem letzten Knödelstück den Teller aufwischt, dann sind wir alle glücklich.

Und weil angebratene Knödel auch sehr gefragt bei den B.s sind bereite ich immer gleich einen ganzen Berg davon zu. Nur das Sie sich nicht wundern, wenn Sie die Mengenangaben lesen. Wenn Sie das nicht wollen, machen Sie einfach weniger, aber Sie verpassen was, das kann ich Ihnen verraten.

Die gebratenen Knödelscheiben kann man entweder wie Bratkartoffeln zubereiten. Mit Speck und einem grünen Salat dazu. Oder aber Sie packen am Schluss noch Eier dazu. Dann finde ich einen Tomatensalat als Kombination herrlich.

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Zutaten

400 g gemischte Pilze

1 EL Butter

1 kleine rote Zwiebel

2 EL Petersilie (gehackt)

1/2 TL Thymian oder 2 Zweige frischer Thymian

Salz

Pfeffer

200 ml Brühe

250 ml Sahne

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Zubereitung

Die Pilze putzen und in Stücke oder Scheiben schneiden. Pilze bitte niemals unter Wasser waschen, immer nur abbürsten, sie werden sonst glitschig schleimig und saugen sich mit dem Wasser voll,…

Zwiebel fein hacken.

In einem Topf oder einer Pfanne die Butter schmelzen und die Zwiebeln glasig dünsten.

Die Pilze dazu geben und 10 Minuten anbraten. Sie schrumpfen dabei erheblich zusammen.

Wenn die Flüssigkeit, die die Pilze abgeben verdunstet ist, mit Brühe und Sahne ablöschen. Thymian dazu geben und sparsam salzen.

25 Minuten köcheln lassen und gegebenenfalls noch einmal mit Sahne/ Wasser auffüllen.

Wer die Suppe nicht dünn mag, kann 1/2 EL Speisestärke, mit Wasser vermischt einrühren und dann noch 5 Minuten Köcheln lassen. So dickt die Suppe ein.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Petersilie dazu geben und servieren.

 

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Zutaten

10 alte Semmeln in dünne Scheiben geschnitten

5 Eier

75 g Butter

1 Zwiebel, fein gewürfelt

1 EL Petersilie

¾ TL Salz

Pfeffer

ca. 300 ml Milch

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Zubereitung

Die Semmeln vom Vortag in möglichst dünne Scheiben schneiden.

Zwiebel kurz in der Butter glasig dünsten.

Die Milch dazu geben und lauwarm werden lassen, dann gleichmäßig über die Semmeln verteilen und ca. 10 Minuten ruhen lassen.

Semmelscheiben mit allen Zutaten beherzt mit den Händen verkneten. Wenn der Teig zu feucht ist, evtl. Semmelbrösel dazu geben. Wenn er zu trocken ist, noch etwas Milch dazu geben.

Teig zu runden Bällen formen. Das gelingt am besten mit leicht feuchten Händen. (Ergibt ca. 8-12 Knödel, je nach Größe)

Salzwasser in einem großen Topf zum kochen bringen und die Knödel vorsichtig rein gleiten lassen. Ca. 20-25 Minuten bei fast geschlossenem Topfdeckel gar ziehen lassen, nicht mehr stark kochen!

Ich habe aber letztens einen Salat aus Honigmöhren, mit einer leichten Sardellenmayonnaise darauf gezaubert. Das war wirklich der große Hit beim C. . Was gibt es Schöneres, als seinem Kind beim Essen in sich rein schaufeln zuzusehen?

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Zutaten

Übrige Knödel (bei uns waren das 7 Stück)

2 EL Butter (zum Knödel anbraten)

4 Karotten

1 EL Olivenöl

1 EL Honig

4 Eier

1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Mayonnaise (gerne die selbst gemachte)

1 TL Sardellenpaste oder 3 klein gehackte Sardellenfilets

150 g Blattsalate

1/2 Fenchenknolle

2 Standen Staudensellerie

1 EL Zucker

3/4 TL Salz

1 EL Zitronensaft

3 EL Weißweinessig

3 EL Rotweinessig

Petersilie und Kräuter nach Wunsch

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, die Karotten und kalten Knödel in dünne Scheiben schneiden.

1 EL Olivenöl in eine Pfanne geben und Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Die Karotten dazu geben und 2 Minuten braten. Leicht salzen und den Honig dazu geben.

Pfanne säubern und neu erhitzen.

Die Knödelscheiben, wie Bratkartoffeln mit Butter knusprig braten. Immer wieder wenden.

In der Zwischenzeit die Eier wachsweich kochen, Sellerie und Fenchel schneiden und zu den Karotten geben.

Das Dressing aus Mayonnaise, Essig, Salz, Pfeffer, Sardellen und Zitronensaft anrühren und zum Gemüse geben.

Die gebratenen Knödel mit dem Dressing und dem Gemüse vermischen. Blattsalat und Kräuter unterheben und abschmecken.

Auf Teller verteilen und darüber je ein geschältes Ei geben.

Ein weiteres Lieblingsrezept ist definitiv ein Risotto mit Pilzen, Petersilie und einem Hauch Zitrone. Wer kann schon diesem einfachen, sämig zarten Leckerbissen widerstehen? Also, wir nicht,…

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Risotto mit Waldpilzen

Zutaten

300 g Risotto Reis

1 Schalotte

1300 ml Gemüsebrühe

40 g Butter

2 EL Olivenöl

100 ml Weißwein

5 Fäden Safran

50 g Butter, eiskalt

75 g Parmesan, frisch gerieben

1 Zitrone

300 g Waldpilze oder Pfifferlinge

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 EL Butter

Salz

Pfeffer

1 EL Petersilie

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Zubereitung

Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Einen Topf mit Brühe aufstellen und heiß werden lassen.

In einem großen Topf Olivenöl und Butter erhitzen und 1 Schalotte glasig dünsten (sie soll nicht dunkel werden!).

Den Reis dazu geben und unter Rühren braten, bis er knistert und duftet.

Mit Weißwein ablöschen.

In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen, restliche Schalotte und Knoblauch anschwitzen, Pilze dazu geben.

Safranfäden in den Reis geben. Den Reis immer wieder umrühren und die Brühe schöpflöffelweise dazu geben.

Pilze und Risotto immer wieder umrühren.

Nach ca. 20 Minuten den Reis kosten. Ist er noch zu bissfest, einfach wieder Brühe dazu geben. Man braucht sie tatsächlich fast auf,…

Wenn der Reis gar ist, den Parmesan und die 50 g kalte Butter unterrühren. Dann die gebratenen Pilze und Petersilie unterheben. Mit Salz und Pfeffer vorsichtig abschmecken und Zitronenschnitzen servieren.

Jetzt sind wir aber recht weit vom Thema abgeschweift.

Wie leben Sie? Wo wohnen Sie? Auf dem Land, oder in der Stadt? Wie viele Einwohner hat der Ort, in dem Sie leben? Und wünschen Sie sich manchmal, anders zu wohnen? In einem Loft in der Stadt? Oder auf einem Bauernhof?

Ich liebe es, so zu wohnen, wie wir wohnen. Hey, es gibt Menschen, die machen hier Urlaub! Ich mag es, die Elstern laut schimpfen zu hören, im Mai die Maikäfer brummeln. Ich liebe es, einfach raus gehen zu können, in die Natur. Es ist nicht nötig, Geld in einem Kaffee auszugeben, um sich mit Freundinnen zu unterhalten. Wir kochen uns welchen und setzen uns dann gemeinsam auf den Spielplatz,…

Es ist schön, die Nachbarn zu kennen, ein Lagerfeuer im Garten zu machen. Es ist toll, wissen zu müssen, was man tun kann, damit kein Fuchs in den Garten kommt. Wollen Sie das wissen? Dann fragen Sie doch! Ich wette, Sie werden mir nicht glauben.

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Und wenn ich dann mal

Sehnsucht nach der Stadt

habe, dann setze ich mich ins Auto oder in den Zug und bin in einer Stunde im großen Frankfurt. Dann besuche ich den khs von allyoucanstyle. Bummle in der Stadt, gehe ins Museum. Schau mal, was der Christian so treibt. Dann fahre ich abends wieder heim und bin heilfroh.

Es ist dunkel hier, man sieht die Sterne. Ab und zu in der Dämmerung fliegen Fledermäuse herum, es gibt Glühwürmchen.

Wir schlafen bei offenem Fenster und wissen Sie, was ich dann höre?

Nichts!

Außer Wind in den Sträuchern, Grillen, manchmal ein paar Vögel, vielleicht sogar mal eine Eule. Katzen, die Revierkämpfe austragen, im Herbst, wenn die Felder frisch geerntet sind, manchmal Wildschweine.

Und selten, sehr selten ein Sägewerk. Das liegt direkt neben mir,… Dann rüttle ich sanft an ihm, kuschle mich dicht heran und bin dankbar.

In diesem Sinne,

Ihre Frau B.

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2017-10-09T15:59:45+01:00

5 Comments

  1. […] Stadt, Wald, Pilz – Gedanken zum Lebensraum […]

  2. Mimis Foodblog 18. Dezember 2016 at 9:39 pm - Reply

    Oh, wie lecker!
    Danke dir für den schönen Beitrag. Frohen vierten Advent,
    liebe Grüße, Mimi

    • Frau B. 19. Dezember 2016 at 10:36 am - Reply

      Hallo liebe Mimi!

      Freut mich, dass Dir der Beitrag gefällt 🙂

      Ich wünsche Dir auch eine wunderbare Weihnachtszeit!
      Bis bald mal wieder,
      Deine FrauBpunkt

  3. […] Natur, direkt vor unseren Nasen! Also, zumindest hier auf dem Land, mitten im Odenwald. Über die Vorteile unseres Landlebens hatte ich ja schon ausgiebig […]

  4. […] den Wochenenden kochen wir oft gemeinsam als Familie und auch mit Freunden. Davor geht es oft raus, Pilze suchen, einen Blumenstrauß pflücken, Holz für das Lagerfeuer […]

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Ich stimme gerne zu.